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Vom Kreuzfahrer für Kreuzfahrer

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Neuer Ausflug bei TUI Cruises: Der FC Barcelona

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Hallo liebe Freunde,

hallo liebe Leser,

nach dem ich das gestrige Viertelfinal-Rückspiel des FC Barcelona noch nicht ganz verdaut habe, erreicht mich die Nachricht, dass TUI Cruises zukünftig auf den Kreuzfahrten im Mittelmeer, die über Barcelona gehen, einen Ausflug zu eben diesem Verein anbietet.

Der Ausflug mit dem Code BCN04V ist seit kurzem auf der Homepage von TUI Cruises einsehbar und soll besonders für Familien mit Kindern geeignet sein. Für € 45 (Erwachsene) bzw. € 35 (Kinder), wird dem geneigten Fußballfan zunächst die Masia, die weltbekannte Talentschmiede des FC Barcelona, gezeigt. Fußballlegenden wie Iniesta, Xavi oder auch Messi stammen von dort. Es reiht sich bei diesem Ausflug Highlight an Highlight, denn anschließend betreten Sie das Camp Nou und besichtigen neben Spielerkorridor und Presse- und Interviewraum auch den VIP-Bereich und das heiligste der Spieler: Die Umkleidekabine der Profis. Der vierstünde Ausflug beinhaltet keine Verpflegung und hat den Schwierigkeitsgrad "Moderat" inne, also eine entsprechende Grundfitness voraussetzt und auch unter Umständen unebene unbefestigte Wege betreten werden. Dies sollte aber in Ordnung gehen, wenn man den Rasen des größten Stadion Europas betreten kann. Zum Ende enthält der Ausflug noch einen Fotostopp auf dem Hausberg "Montjuïc", welcher nicht nur durch seinen fantastischen Ausblick auf die katalanische Hauptstadt besticht. Auf diesem geschichtsträchtigen Berg wurden bereits die Olympischen Sommerspiele 1992 ausgetragen und des Weiteren befinden sich dort beliebte Parks, die zum spazieren gehen und faulenzen einladen.

Wichtig für Interessenten: Der Ausflug kann kurzfristig abgesagt werden, wenn Spiele bzw. Veranstaltungen im Camp Nou stattfinden und somit das Stadion für Führungen, wie diese gesperrt, ist.

Informationen zu den Schiffen von TUI Cruises erhalten Sie hier!

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Kann nur der Stärkere überleben?

Die beiden Schiffswerften STX Finland und STX France bauen seit jeher Kreuzfahrtschiffe und gehören seit einigen Jahren zur großen STX Europe-Schiffsbaugruppe. Doch das mit der Zusammengehörigkeit ist so eine Sache…

Vor einigen Jahren konnten sich beide Werften vor Aufträgen nicht retten: STX France (ehemals Chantiers de l’Atlantique) war mit dem Bau des Luxus-Liners Queen Mary 2 sowie zahlreicher MSC-Schiffe voll ausgelastet. Auch STX Finland, sprich STX Finland Turku, hatte in Form der Oasis-Schiffe und Freedom-Schiffe von Royal Carribean ein gut gefülltes Auftragsbuch vorzuweisen. Vor kurzem gab TUI bekannt, dass die neuen TUI „Mein Schiffe“ in Finnland gebaut werden und somit die heimische Meyer Werft, wo seinerzeit Mein Schiff 1 und Mein Schiff 2 entstanden, leer ausgeht. Doch selbige hat noch die Norwegian Breakaway, Norwegian Getaway und Norwegian Breakaway Plus vor sich. Doch um die Papenburger mache ich mir derzeitig keine Sorge. Für STX Finland sieht es derzeit jedoch düster aus.

Der Tropfen, der zwischen den beiden Schwester-Werften das Fass zum Überlaufen brachte, war die Vergabe des Auftrages für das dritte Schiff der Oasis-Klasse für Royal Carribean. Die Finnen wähnten sich sicher, sie hatten schließlich bereits die Allure of the Seas und die Oasis oft he Seas, die zwei größten Schiffe der Welt zur vollsten Zufriedenheit der Reederei und der Kunden erbaut. Wieso sollte nun der Auftrag woanders hingehen?

Der Schock muss in Finnland groß geworden sein, als die Reederei Ende vergangenen Jahres den Auftrag an die Franzosen vergeben hat, eine deutliche Subvention innbegriffen. Prinzipiell ist das Geld im Unternehmen geblieben, aber ein geringer Trost für STX Finland. Selbige hatten fest mit dem Bau des dritten Oasis-Schiffes gerechnet und weiterhin in den Finanzierungen dies berücksichtigt. Nun steht die Reederei fast ohne Auftrag da und nun geraten die Mein Schiff 3, ihr Bau begann 2013, und die Mein Schiff 4, in Gefahr. Ohne die rettenden Aufträge der Amerikaner droht nun eine Insolvenz.

STX Europe selbst kann sich über die Aufträge freuen, doch STX Finland ist nun arg in der Bredouille. Die finnische Regierung verwehrte der Werft einen Kredit und stellte den Schiffsbau in Finnland grundsätzlich in Frage. Falls es zum Niedergang der Schiffsindustrie in Finnland kommen sollte, droht der Verlust von rund 20.000 Arbeitsplätzen.

Update: Wie vor kurzem bekannt gegeben, darf sich die Meyer Werft aus Papenburg dem Bau der neuen "Quatum"-Klasse von RCI widmen. Die "Anthem of the Seas" und die "Quantum of the Seas" werden knapp 160.000 BRZ messen und somit kleiner als die Oasis-Klasse, aber größer als die Freedom-Klasse werden.

Verschärft dies nun die Lage? Hätten die Finnen nicht hier den Zuschlag bekommen können? Kommentare von STX Finland blieben bis jetzt aus!

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